Ist VDSL immer verfügbar, wenn auch DSL verfügbar ist?

VDSL (Kurzform von „Very High Speed Digital Subscriber Line“) ist eine DSL-Technik, die wesentlich höhere Datenübertragungsraten über gebräuchliche Telefonleitungen liefert als beispielsweise ADSL (DSL bis 6 Mbit pro Sekunde) oder ADSL2+ (DSL mit Übertragungsraten bis 16 oder 18 Mbit pro Sekunde).
Wie alle DSL-Techniken benutzt auch VDSL für das letzte Stück der Übertragungsstrecke zum Kunden die Kupferleitung. Die Vermittlungsstellen sind mit schnellem Glasfaser verbunden um so die Hohen Datentransferraten für VDSL (bis zu 100 Mbit pro Sekunde) zu ermöglichen.

Ein weiterer Vorteil von VDSL sind die hohen Upload-Raten von 10 Mbit pro  Sekunde.

Dadurch ist die Frage „Ist VDSL immer verfügbar, wenn auch DSL verfügbar ist?“ auch schon schnell erklärt und zwar nein, deshalb wird VDSL auch als Glasfaser-DSL bezeichnet.
VDSL ist nur verfügbar, wenn die Vermittlungsstelle mit Glasfaser ausgestattet ist, was (wegen der Hohen Kosten) nur in Ballungszentren der Fall ist. Doch selbst in größeren Städten ist es nicht Standard, sondern wird erst nach und nach von der Telekom und anderen Telekommuniktions-Anbietern (wie z.B. M-Net in Augsburg) ausgebaut.

 

 

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